Weiterleitung (301)
Eine dauerhafte Umleitung von einer alten Adresse auf eine neue – damit Besucher und Suchmaschinen nicht ins Leere laufen.
Jede Unterseite, die seit Jahren im Netz steht, ist irgendwo verlinkt: in Suchergebnissen, in Branchenverzeichnissen, in E-Mails, auf Visitenkarten. Ändert sich beim Neubau die Adressstruktur und leitet niemand um, landen all diese Wege auf einer Fehlerseite.
Die Zahl 301 steht für „dauerhaft umgezogen”. Das ist der entscheidende Teil: Suchmaschinen übertragen dabei den Wert, den die alte Adresse aufgebaut hat, auf die neue. Eine vorübergehende Weiterleitung (302) tut das nicht – die Verwechslung ist einer der teuersten Fehler bei einem Relaunch.
Praktisch heißt das: Vor dem Umbau entsteht eine Liste aller alten Adressen. Sie ist unspektakulär und der wichtigste Teil des Vorgangs, denn was hier fehlt, fällt hinterher niemandem mehr auf.
Ein Sonderfall, den man leicht übersieht: Auch die Entscheidung zwischen Adressen mit und ohne „www” und zwischen verschlüsselt und unverschlüsselt ist eine Weiterleitungsfrage. Ohne saubere Regel führt Google mehrere Fassungen derselben Seite.